Homepage-Baukasten oder Agentur? Der ehrliche Vergleich
Vorweg, weil wir selbst Webseiten bauen: Ja, wir haben in dieser Frage ein Eigeninteresse. Trotzdem – oder gerade deshalb – bekommen Sie hier den ehrlichen Vergleich, inklusive der Fälle, in denen ein Baukasten die richtige Wahl ist.
Wann ein Baukasten wirklich reicht
Ein Homepage-Baukasten wie Wix oder Jimdo ist gut geeignet, wenn alle diese Punkte auf Sie zutreffen:
- Sie brauchen die Webseite nur als digitale Visitenkarte – Neukunden kommen ohnehin über Empfehlungen.
- Sie haben Freude an Technik und einen freien Abend pro Woche für Pflege und Updates.
- Google-Sichtbarkeit ist Ihnen egal – Sie wollen nur, dass man Sie findet, wenn man Ihren Namen kennt.
Trifft das zu? Dann sparen Sie sich die Agentur, ehrlich. Für alle anderen wird es unten interessant.
Wo der Baukasten Betriebe Geld kostet
- Google-Ranking: Baukasten-Seiten laden meist langsam und haben eine technisch schwache SEO-Basis. Bei „Schreiner + Ihre Stadt“ verlieren Sie gegen jede sauber gebaute Seite. Das ist kein Detail – es entscheidet, wer den Auftrag bekommt.
- Der erste Eindruck: Kunden erkennen Baukasten-Vorlagen, oft unbewusst. Bei einem 20.000-€-Auftrag wirkt eine 10-Minuten-Webseite nicht wie ein Qualitätssignal.
- Ihre Zeit: Die 10-Minuten-Webseite aus der Werbung existiert nicht. Realistisch sind 40–80 Stunden, bis Texte, Bilder, Rechtstexte und Mobilansicht stimmen – und dann beginnt die Pflege.
- Rechtliches: Impressum, Datenschutz, Cookie-Banner sind Ihre Verantwortung. Fehler können abgemahnt werden, und die Baukasten-Hotline hilft Ihnen dabei nicht.
- Gefangen im System: Umziehen ist kaum möglich – Design und Inhalte stecken im Baukasten fest. Nach fünf Jahren Abo haben Sie mehr bezahlt als für eine professionelle Seite, besitzen aber nichts.
Die klassische Agentur: gut, aber nicht für jeden
Eine gute Agentur löst all diese Probleme – zu Preisen von 2.500 bis 8.000 € plus Wartungsvertrag. Für etablierte Betriebe mit klarem Budget ist das ein solider Weg. Für kleinere Betriebe ist die Hürde oft zu hoch, und genau dort entsteht die Lücke, in der viele dann doch beim Baukasten landen.
Der dritte Weg: das Webseiten-Abo
Das Abo-Modell kombiniert beides: professionelle Erstellung wie bei der Agentur, aber ohne Anfangsinvestition – dafür ein fester Monatsbetrag, in dem Hosting, Pflege, Änderungen und lokale Google-Optimierung enthalten sind. Sie geben die Arbeit ab und behalten kalkulierbare Kosten.
| Baukasten | Agentur | Abo | |
|---|---|---|---|
| Anfangskosten | 0 € | 2.500–8.000 € | 199–399 € |
| Laufend | 10–40 €/Monat | Wartungsvertrag | 69–189 €/Monat |
| Ihr Zeitaufwand | Sehr hoch | Gering | Minimal |
| Google-Optimierung | Selbst machen | Oft Aufpreis | Inklusive |
| Änderungen | Selbst machen | Nach Stundensatz | Inklusive |
Fazit
Wenn die Webseite Kunden bringen soll – und das soll sie bei den heutigen Suchgewohnheiten fast immer –, ist Selberbauen die teuerste günstige Lösung. Vergleichen Sie konkret: Lassen Sie sich ein Abo-Angebot geben und rechnen Sie Ihre eigene Zeit ehrlich dagegen. Unsere Pakete finden Sie transparent hier, und mit dem kostenlosen Webseiten-Check erfahren Sie, wo Ihr aktueller Auftritt steht.
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